Sprachliches Humbuck

Habt ihr das gelesen? Ich finde es dämlich. Versteht mich bitte jetzt nicht Falsch: Ich bin ein Kämpfer für Gleichstellung von Frauen und Männern. Ich finde diese Fixierung auf die Sprache nur unglaublich dämlich.

Juristisch gesehen ist es irrelevant, ob von <Professor> oder von <Professorin> gesprochen wird, solange entweder aus dem Zusammenhang oder einer Anmerkung deutlich wird, dass nicht ausschließlich das direkt bezeichnete Geschlecht gemeint ist. Sprachlich ist im Plural <Professoren> richtig (Der Duden Grammatik, Dudenverlag). Das generische Femininum <Professorinnen> ist (Sofern man nicht nur weibliche Professoren meint), ebenso wie die “gegenderten” Formen <ProfessorInnen> <Professor_innen> und <Professor*innen>, grammatikalisch Falsch.

Persönlich finde ich, dass sich <Professorinnen> als generische Form bescheuert anhört. Abgesehen davon ändert dieses jedoch nichts an der realen Situation. Frauen und Männer sind jetzt kein Stück gleichgestellter als vorher auch. Alltagsdiskriminierung, unterschiedliche Bezahlung, etc… – Alles noch da. Und unter uns: Ganz ehrlich – Wenn eine Professorin unbedingt darauf besteht mit “Frau Professorin [Doktorin] XYZ” angesprochen zu werden, meinetwegen. Der Titel ist zwar <Frau Professor Doktor XYZ> aber mir soll es egal sein. Mir geht es nur auf den Keks, wenn dieses Unding auf andere Bereiche übergreift und man mir oder meinen Kindern den Scheiß auch noch als richtig vorschreiben möchte.

Gruß bis zum nächsten mal

S

P.S.: Wenn ihr mehr über meine Ansicht zum Gendern erfahren möchtet, dann HIER und HIER.

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